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Familienkonferenz: Wie wir zu fünft Struktur finden.

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  • Beitrags-Kategorie:Erziehung

Wir sind jetzt in einer Patchwork Familie zu fünft mit reichlich ADHS und Autismus im Mix. Und ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr alles für alle planen kann, wie das zu dritt noch möglich war. Das hat dazu geführt, dass ich irgendwann alles selbst gemacht habe – und innerlich immer wütender wurde.

Also musste eine Lösung her. Und so kam endlich das Whiteboard an die Wand, das die Autismus-Therapeutin schon so lange empfohlen hatte.

Ein Punkt war für mich erstmal wichtig zu verstehen: Nur etwas zu sagen reicht nicht. Kinder – gerade mit ADHS – brauchen eine Rückmeldung, die spürbar ist. Nicht als Strafe im Sinne von „du hast nicht, also…“, sondern im Sinne von: Dein Verhalten hat eine Folge, und die betrifft uns alle.

Der Unterschied ist klein – aber entscheidend

Wenn jemand bei uns zum Beispiel immer wieder an der Schranktür hängt und sie irgendwann rausreißt, dann sage ich nicht mehr nur „hör auf damit“. Ich sage: „Das gefällt mir nicht. Wenn ich dich nochmal dabei sehe, musst du sofort die Küche verlassen.“ Das ist keine Strafe im Nachhinein, sondern eine klare Ansage für das nächste Mal.

Wichtig ist dabei: Ich reagiere nicht im Affekt mit irgendeiner Strafe, sondern ich benenne erst das Problem – und überlege mir dann, was beim nächsten Mal passiert, wenn das Verhalten auftritt und kündige das vorher an. Und wenn es wieder passiert, handle ich sofort. Mit Erinnerung: Du weißt ja noch, beim letzten Mal habe ich gesagt… Das ist jetzt passiert. Also gehst du jetzt aus der Küche. Das führt zu viel weniger Diskussionen und weniger Ausrastern, weil etwas bekanntes passiert.

Gleichzeitig schaue ich aber auch, welches Bedürfnis das Kind hat. Warum hängt es sich an die Schranktür? Meistens ist das irgendeine Art Stimming. Baumeln, während man sich überlegt, was man essen will. Und dann finde ich eine Alternative. Zum Beispiel, sich über den Barhocker hängen.

Dasselbe bei der Dreckwäsche. Wenn jemand sie nicht jeden Tag regelmäßig rauslegt, sondern nur einmal die Woche, sodass ich plötzlich zwei Maschinen gleichzeitig habe, dann ist die Konsequenz: Du wäschst deine Sachen das Nächste mal selbst. Nicht als Strafe – sondern weil dein Verhalten Arbeit bei mir erzeugt hat, die ich nicht bereit bin zu tragen.

Und dann heißt es konsequent sein. Und natürlich beim ersten Mal Wäsche waschen helfen. Dann hat das Kind auch gleich was gelernt. Und dann hat es eine Wahl: möchte ich die Wäsche jeden Tag rauslegen und gewaschen bekommen, oder möchte ich bei meinem System bleiben, dafür aber selbst waschen?

Das alleine hat aber noch nicht gereicht.

Der eigentliche Wendepunkt war unsere Familienkonferenz.

Wir haben angefangen, uns einmal die Woche abends für eine halbe Stunde zusammenzusetzen. Jeder durfte sagen, was ihn stört. Und wir haben gemeinsam überlegt, wie wir es besser machen können. Am Anfang ist ehrlich gesagt nicht viel passiert. Es war eher ein Gespräch als eine Veränderung. Aber als Einleitung zu einem längeren Vorhaben schon einmal ganz gut. Und wir haben plötzlich regelmäßig gehört, wo es hakt und was schon gut läuft.

Erst als wir Struktur reingebracht haben, wurde es konkret.

Weil Autismus und ADHS oft von visuellen Darstellungen profitiert, habe ich ein Whiteboard gekauft und alle regelmäßig anfallenden Aufgaben sichtbar gemacht: Müll runterbringen, Spülmaschine ausräumen, Tisch abräumen, Küche aufräumen, Hühnerstall morgens und abends, Blumen gießen. Ihr könnt ihr ausprobieren, ob es besser funktioniert, wenn ihr

  • Jedem feste Wochentage zuteilt
  • Strichlisten führt (dann sollte einer den Überblick behalten, wer noch nicht genug gemacht hat)
  • Oder Abrisszettel macht – wer zuerst alle Zettel weghat, hat den Rest der Woche frei
  • Bestimmt fällt euch noch mehr ein.

Zusätzlich hat sich jedes Kind eine feste Aufgabe ausgesucht, für die es jeden Tag verantwortlich ist. Ohne Diskussion. Die anderen Aufgaben sind zeitlich flexibel (es sei denn, ihr wählt den Wochentag) – aber sichtbar.

Und dann haben wir angefangen, Striche zu machen.

Für jede erledigte Aufgabe gibt es einen Strich. Und ja – wir führen tatsächlich auch eine Tabelle und drucken für unsere wöchentliche Familienkonferenz eine Grafik dazu aus. Nicht, weil wir Tabellen so lieben, sondern weil wir Diskussionen hassen, die sich im Kreis drehen. „Ich habe doch…“, „die anderen machen auch nicht…“ – das hört auf, wenn es sichtbar wird.

Plötzlich geht es nicht mehr um Gefühl, sondern um Realität.

Wichtig war uns dabei, nicht alles auf einmal zu verändern. Und erst einmal keine Konsequenzen einzusetzen, sondern lediglich das, was ist, sichtbar zu machen. Wir haben mit einer Aufgabe angefangen und jede Woche eine weitere dazugenommen. Schritt für Schritt. Nicht perfekt, aber machbar.

Und trotzdem kam der Punkt, an dem wir gemerkt haben: Es reicht noch nicht.

Die Kinder haben Lücken gefunden. „Ich kann morgens nicht.“ „Am Wochenende will ich ausschlafen.“ „Ich bin gerade unterwegs.“ Und plötzlich wurden genau die Aufgaben, die keiner gerne macht, wieder von uns Eltern erledigt. Das war der Moment, an dem wir nachgeschärft haben.

Einige Aufgaben sind jetzt fest zugewiesen. Wenn du dran bist, bist du dran. Nicht, weil wir unflexibel sein wollen, sondern weil „immer gerade nicht“ am Ende bedeutet, dass es jemand anderes macht. Und dann sind wir noch einen Schritt weitergegangen: Wir haben Negativstriche eingeführt. Damit auch sichtbar ist, wer die Woche über unzuverlässig war.

Am Anfang nur für Verweigerung. Also wenn jemand klar sagt: „Ich mache das nicht.“ Aber schnell wurde deutlich, dass das zu kurz greift. Denn ob jemand keine Lust hat oder „gerade nicht kann“ – die Aufgabe bleibt liegen. Und jemand anderes macht sie.

Also schreiben wir jetzt auf, wenn etwas nicht gemacht wurde. Egal warum. Nicht, um jemanden zu bestrafen, sondern um sichtbar zu machen, wie sich Verantwortung tatsächlich verteilt.

Und wenn für uns die Balance nicht mehr stimmt, geben wir zwei Tage vor der nächsten Wochenkonferenz eine Vorwarnung: Ihr habt zwei Tag Zeit, 5 Striche aufzuholen, sonst beschränken wir nächste Woche die Bildschirmzeit. Oder wir streichen ein anderes Privileg. Wir vermeiden Konsequenzen, die etwas beinhalten, was gemacht werden muss, weil etwas, das gemacht werden muss, auch durchgesetzt werden muss. Andererseits darf es natürlich eine Wiedergutmachung geben: „Ok, dann sauge ich nächste Woche das ganze Haus.“

Das verändert etwas. Nicht sofort im Verhalten. Aber im Bewusstsein.

Ein weiterer Baustein ist unsere Familien-WhatsApp-Gruppe. Wenn etwas konkret ansteht – zum Beispiel die Spülmaschine ausräumen – schreibe ich es dort rein. Wenn sich niemand meldet, erinnere ich nochmal. Und wenn sich dann immer noch niemand meldet, weise ich zu oder mache es selbst.

Der Unterschied zu früher ist: Es wird dokumentiert.

Ich ärgere mich weniger, wenn ich etwas selbst mache. Nicht, weil es weniger Arbeit ist – sondern weil es sichtbar ist. Weil es nicht mehr in diesem unsichtbaren „Mama macht halt“-Raum verschwindet.

Und trotzdem: Das System ist nicht perfekt. Und vor allem nicht starr.

Es gibt immer noch Diskussionen. Es gibt immer noch Ausweichbewegungen. Es gibt Tage, an denen es nicht funktioniert. Aber es gibt Bewegung. Und es gibt Begegnung. Die ganze Arbeit, die wir Eltern machen und die Tatsache, wie unfair das ist, wir sichtbar. Wir probieren auch weiter aus, wenn etwas nicht funktioniert. Wir passen das System an. Oder wir stellen mal für eine Weile um, weil es gerade nicht funktioniert, weil sich einer das Bein gebrochen hat. Das Wichtigste ist: Wir bleiben dran! Wir treffen uns einmal die Woche und besprechen, wie das Zusammenlegen zu fünft so ist.

Und vielleicht ist das der entscheidende Punkt

Es geht nicht darum, ein perfektes System zu bauen. Sondern darum, rauszukommen aus dem Gefühl von Ohnmacht – hin zu etwas, das sichtbar macht, was wirklich passiert.

Verantwortung entsteht nicht durch Worte. Sondern dadurch, dass sie sichtbar wird und einen Platz bekommt.

Wie schafft ihr es in euren Haushalt, dass alle mithelfen?

Familienkonferenz: Wie wir zu fünft Struktur finden.

Wir sind jetzt in einer Patchwork Familie zu fünft mit reichlich ADHS und Autismus im Mix. Und ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr alles für alle planen kann, wie das zu dritt noch möglich war. Das hat dazu geführt, dass ich irgendwann alles selbst gemacht habe – und innerlich immer wütender wurde.

Also musste eine Lösung her. Und so kam endlich das Whiteboard an die Wand, das die Autismus-Therapeutin schon so lange empfohlen hatte.

Ein Punkt war für mich erstmal wichtig zu verstehen: Nur etwas zu sagen reicht nicht. Kinder – gerade mit ADHS – brauchen eine Rückmeldung, die spürbar ist. Nicht als Strafe im Sinne von „du hast nicht, also…“, sondern im Sinne von: Dein Verhalten hat eine Folge, und die betrifft uns alle.

Der Unterschied ist klein – aber entscheidend

Wenn jemand bei uns zum Beispiel immer wieder an der Schranktür hängt und sie irgendwann rausreißt, dann sage ich nicht mehr nur „hör auf damit“. Ich sage: „Das gefällt mir nicht. Wenn ich dich nochmal dabei sehe, musst du sofort die Küche verlassen.“ Das ist keine Strafe im Nachhinein, sondern eine klare Ansage für das nächste Mal.

Wichtig ist dabei: Ich reagiere nicht im Affekt mit irgendeiner Strafe, sondern ich benenne erst das Problem – und überlege mir dann, was beim nächsten Mal passiert, wenn das Verhalten auftritt und kündige das vorher an. Und wenn es wieder passiert, handle ich sofort. Mit Erinnerung: Du weißt ja noch, beim letzten Mal habe ich gesagt… Das ist jetzt passiert. Also gehst du jetzt aus der Küche. Das führt zu viel weniger Diskussionen und weniger Ausrastern, weil etwas bekanntes passiert.

Gleichzeitig schaue ich aber auch, welches Bedürfnis das Kind hat. Warum hängt es sich an die Schranktür? Meistens ist das irgendeine Art Stimming. Baumeln, während man sich überlegt, was man essen will. Und dann finde ich eine Alternative. Zum Beispiel, sich über den Barhocker hängen.

Dasselbe bei der Dreckwäsche. Wenn jemand sie nicht jeden Tag regelmäßig rauslegt, sondern nur einmal die Woche, sodass ich plötzlich zwei Maschinen gleichzeitig habe, dann ist die Konsequenz: Du wäschst deine Sachen das Nächste mal selbst. Nicht als Strafe – sondern weil dein Verhalten Arbeit bei mir erzeugt hat, die ich nicht bereit bin zu tragen.

Und dann heißt es konsequent sein. Und natürlich beim ersten Mal Wäsche waschen helfen. Dann hat das Kind auch gleich was gelernt. Und dann hat es eine Wahl: möchte ich die Wäsche jeden Tag rauslegen und gewaschen bekommen, oder möchte ich bei meinem System bleiben, dafür aber selbst waschen?

Das alleine hat aber noch nicht gereicht.

Der eigentliche Wendepunkt war unsere Familienkonferenz.

Wir haben angefangen, uns einmal die Woche abends für eine halbe Stunde zusammenzusetzen. Jeder durfte sagen, was ihn stört. Und wir haben gemeinsam überlegt, wie wir es besser machen können. Am Anfang ist ehrlich gesagt nicht viel passiert. Es war eher ein Gespräch als eine Veränderung. Aber als Einleitung zu einem längeren Vorhaben schon einmal ganz gut. Und wir haben plötzlich regelmäßig gehört, wo es hakt und was schon gut läuft.

Erst als wir Struktur reingebracht haben, wurde es konkret.

Weil Autismus und ADHS oft von visuellen Darstellungen profitiert, habe ich ein Whiteboard gekauft und alle regelmäßig anfallenden Aufgaben sichtbar gemacht: Müll runterbringen, Spülmaschine ausräumen, Tisch abräumen, Küche aufräumen, Hühnerstall morgens und abends, Blumen gießen. Ihr könnt ihr ausprobieren, ob es besser funktioniert, wenn ihr

  • Jedem feste Wochentage zuteilt
  • Strichlisten führt (dann sollte einer den Überblick behalten, wer noch nicht genug gemacht hat)
  • Oder Abrisszettel macht – wer zuerst alle Zettel weghat, hat den Rest der Woche frei
  • Bestimmt fällt euch noch mehr ein.

Zusätzlich hat sich jedes Kind eine feste Aufgabe ausgesucht, für die es jeden Tag verantwortlich ist. Ohne Diskussion. Die anderen Aufgaben sind zeitlich flexibel (es sei denn, ihr wählt den Wochentag) – aber sichtbar.

Und dann haben wir angefangen, Striche zu machen.

Für jede erledigte Aufgabe gibt es einen Strich. Und ja – wir führen tatsächlich auch eine Tabelle und drucken für unsere wöchentliche Familienkonferenz eine Grafik dazu aus. Nicht, weil wir Tabellen so lieben, sondern weil wir Diskussionen hassen, die sich im Kreis drehen. „Ich habe doch…“, „die anderen machen auch nicht…“ – das hört auf, wenn es sichtbar wird.

Plötzlich geht es nicht mehr um Gefühl, sondern um Realität.

Wichtig war uns dabei, nicht alles auf einmal zu verändern. Und erst einmal keine Konsequenzen einzusetzen, sondern lediglich das, was ist, sichtbar zu machen. Wir haben mit einer Aufgabe angefangen und jede Woche eine weitere dazugenommen. Schritt für Schritt. Nicht perfekt, aber machbar.

Und trotzdem kam der Punkt, an dem wir gemerkt haben: Es reicht noch nicht.

Die Kinder haben Lücken gefunden. „Ich kann morgens nicht.“ „Am Wochenende will ich ausschlafen.“ „Ich bin gerade unterwegs.“ Und plötzlich wurden genau die Aufgaben, die keiner gerne macht, wieder von uns Eltern erledigt. Das war der Moment, an dem wir nachgeschärft haben.

Einige Aufgaben sind jetzt fest zugewiesen. Wenn du dran bist, bist du dran. Nicht, weil wir unflexibel sein wollen, sondern weil „immer gerade nicht“ am Ende bedeutet, dass es jemand anderes macht. Und dann sind wir noch einen Schritt weitergegangen: Wir haben Negativstriche eingeführt. Damit auch sichtbar ist, wer die Woche über unzuverlässig war.

Am Anfang nur für Verweigerung. Also wenn jemand klar sagt: „Ich mache das nicht.“ Aber schnell wurde deutlich, dass das zu kurz greift. Denn ob jemand keine Lust hat oder „gerade nicht kann“ – die Aufgabe bleibt liegen. Und jemand anderes macht sie.

Also schreiben wir jetzt auf, wenn etwas nicht gemacht wurde. Egal warum. Nicht, um jemanden zu bestrafen, sondern um sichtbar zu machen, wie sich Verantwortung tatsächlich verteilt.

Und wenn für uns die Balance nicht mehr stimmt, geben wir zwei Tage vor der nächsten Wochenkonferenz eine Vorwarnung: Ihr habt zwei Tag Zeit, 5 Striche aufzuholen, sonst beschränken wir nächste Woche die Bildschirmzeit. Oder wir streichen ein anderes Privileg. Wir vermeiden Konsequenzen, die etwas beinhalten, was gemacht werden muss, weil etwas, das gemacht werden muss, auch durchgesetzt werden muss. Andererseits darf es natürlich eine Wiedergutmachung geben: „Ok, dann sauge ich nächste Woche das ganze Haus.“

Das verändert etwas. Nicht sofort im Verhalten. Aber im Bewusstsein.

Ein weiterer Baustein ist unsere Familien-WhatsApp-Gruppe. Wenn etwas konkret ansteht – zum Beispiel die Spülmaschine ausräumen – schreibe ich es dort rein. Wenn sich niemand meldet, erinnere ich nochmal. Und wenn sich dann immer noch niemand meldet, weise ich zu oder mache es selbst.

Der Unterschied zu früher ist: Es wird dokumentiert.

Ich ärgere mich weniger, wenn ich etwas selbst mache. Nicht, weil es weniger Arbeit ist – sondern weil es sichtbar ist. Weil es nicht mehr in diesem unsichtbaren „Mama macht halt“-Raum verschwindet.

Und trotzdem: Das System ist nicht perfekt. Und vor allem nicht starr.

Es gibt immer noch Diskussionen. Es gibt immer noch Ausweichbewegungen. Es gibt Tage, an denen es nicht funktioniert. Aber es gibt Bewegung. Und es gibt Begegnung. Die ganze Arbeit, die wir Eltern machen und die Tatsache, wie unfair das ist, wir sichtbar. Wir probieren auch weiter aus, wenn etwas nicht funktioniert. Wir passen das System an. Oder wir stellen mal für eine Weile um, weil es gerade nicht funktioniert, weil sich einer das Bein gebrochen hat. Das Wichtigste ist: Wir bleiben dran! Wir treffen uns einmal die Woche und besprechen, wie das Zusammenlegen zu fünft so ist.

Und vielleicht ist das der entscheidende Punkt

Es geht nicht darum, ein perfektes System zu bauen. Sondern darum, rauszukommen aus dem Gefühl von Ohnmacht – hin zu etwas, das sichtbar macht, was wirklich passiert.

Verantwortung entsteht nicht durch Worte. Sondern dadurch, dass sie sichtbar wird und einen Platz bekommt.